Familienbildung und Erziehungspartnerschaft

Da die Lebens-und Bildungschancen von Kindern nicht gleich sind und je nach sozialer, finanzieller und kultureller Lage variieren, tragen wir als Familienzentrum zu mehr Bildungsgerechtigkeit bei. Das setzt natürlich voraus, dass auch besonders auf Bedürfnisse von Eltern mit Migrationshintergrund eingegangen wird.

Eine vertrauensvolle, persönliche Ebene zwischen Eltern und ErzieherInnen sollte Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit sein. Eine Erziehungspartnerschaft, in der beide Seiten auf die kindliche Entwicklung einwirken gemeinsam Verantwortung für die Erziehung der Kinder übernehmen.

Da der Bedarf von Erziehungsfragen bis hin zu intensiven Beratungen gefächert ist, haben wir uns bemüht, Gelegenheiten zu schaffen, die sich an den Interessen der Eltern, ihren Lebensbedingungen, Kommunikationsfeldern und Gewohnheiten orientieren.

Einige Eltern aus dem Sozialraum haben sich an Aktivitäten in unserem Familienzentrum planerisch und auch durchführend beteiligt.

Es geht hier nicht nur um Wissensvermittlung sondern auch um Begegnung und Austausch. Ziel ist der Aufbau von neuen Netzwerken im Leben mit Kind und als Familie. Impulse der Kursangebote nutzen für die Gestaltungeigener Lebensinhalte!

Eltern-Kind-Aktivitäten, Elternabende, Elternbriefe, gemeinsame Feste, Weihnachtsspaziergänge, eine wöchentliche Ferienfreizeit für Kita- u. ehemalige Kitakinder, Kochabende für Erwachsene, Yoga für Erwachsene, Tripple P …sind an dieser Stelle einige unserer Aktivitäten an denen sich Menschen aus dem Sozialraum bzw. aus dem familiären Umfeld der Kita-Kinder immer schon beteiligen konnten.

Nun bringt die Entwicklung zum Familienzentrum ein vielfältigeres Angebot mit sich und der angesprochene Sozialraum ist wesentlich größer als vorher. Die bisher genannten Möglichkeiten in diesem Leistungsbereich finden also weiterhin statt und darüber hinaus noch viele weitere Angebote.